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RUND UM DEN GLOBUS

02.05.2007
RUND UM DEN GLOBUS
Nimmt man das Wort Logistik in den Mund, kommt einem bei näherer Betrachtung auch die Red Bull Air Race World Series 2007 in den Sinn. 280 Tonnen an Material werden zwischen Europa, Nord- bzw. Südamerika und Australien verschickt, um am jeweiligen Rennwochenende für die nötige Infrastruktur sorgen zu können. Drei Boeing 747 für Übersee, oder 45 Lkw sorgen für die nötige Mobilität.

Am Beispiel der dritten Station der World Series 2007, lässt sich der Aufwand abschätzen. In Rio verpackt und flugfertig gemacht, nahmen drei Boeing 747-200F die Reise nach Phoenix, sprich zum am nächsten gelegenen Frachtflughafen, auf. 14 Flugzeuge (13 Rennflugzeuge und ein V.I.P.-Untersatz für Gastflüge), zwei zerlegte Helikopter, Air Gates, Rennkontroll-Turm, Fernsehstation und sieben Hangar für die temporäre Laufbahn. Dazu kommt weiters die Ausrüstung für Fernsehen, Zeitnehmung und Kommunikation, sowie das Catering.
RUND UM DEN GLOBUS
RUND UM DEN GLOBUS
„Mit den Flugzeugen transportieren wir 280 Tonnen Ausrüstung“, klärt Christof Reichl, Logistik-Manager der Red Bull Air Race World Series auf. 35 LKW-Ladungen werden benötigt, um das gesamte Material weiter zu transportieren. Zehn LKW-Züge reichen aus, um die zerlegten Rennflugzeuge sowie die beiden Helikopter zum Chandler Rollfeld, 20 Meilen südöstlich von Phoenix, zu bringen. Dort werden die Maschinen wieder zusammengebaut, rennfertig gemacht und von den Piloten in die ca. zwei Flugstunden entfernte Monument Valley geflogen.

Logistischer Aufwand sei geplant: „Dazu ist es von Vorteil, wenn man die Eigenheiten der einzelnen Länder kennt“, stellt Reichl klar. So nimmt der Zoll bei der Ausreise von Brasilien zwischen drei und sieben Tage in Anspruch: „Unsere Ausrüstung wird in speziellen Ladeplatten verpackt. Wir müssen alle vier Flüge allerdings an einem Tag abwickeln“, schildert Reichl.

Nach dem Rennen in den USA wird die Ausrüstung mit drei Boeing 747 direkt nach Istanbul geflogen. Ein Teil der Ausrüstung wird in elf Containern nach Großbritannien verschifft. „Der Grund dafür liegt darin, dass wir Teile der Hangars, Kontrolltürme oder Fernsehstationen in mehrfacher Ausführung haben, um im Notfall reagieren zu können bzw. die kurzen Abstände zwischen den einzelnen Stationen der Red Bull Air Race World Series 2007 bestmöglich verarbeiten können“, berichtet Reichl.
Hyperlinks

»» www.redbullairrace.com
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